High Heels – Nie wieder eine Wackelpartie

Elegant, sexy und schmerzhaft! So lassen sich die allseits beliebten High Heels wohl am besten beschreiben. Ein schlechter Gang und schmerzende Füße sollen nun Probleme von gestern sein. Denn zwei unterschiedlichste Methoden sollen uns helfen, die für jede Frau individuell abgestimmte Absatzhöhe zu ermitteln.

High Heels – Segen und Albtraum zugleich!

Wer liebt sie nicht? Ganz egal, ob Mann oder Frau, jeder ist begeistert von ihnen. High Heels lassen die Trägerin größer, den Gang graziöser, eleganter wirken und tragen zu einer besseren Körperhaltung bei. Ein aufrechter Gang macht die Frauenwelt attraktiver sowie selbstbewusster. Dummerweise beginnen diese positiven Eigenschaften erst ab einer Absatzhöhe von 7 cm aufwärts. High Heels sehen zwar sexy aus, das Gehen ist hingegen alles andere als sexy für die Trägerin. Schmerzende, angeschwollene Füße, die versuchen sich auf den wackligen Stelzen möglichst gut zu halten.

Angeblich gibt es dafür eine Methode, die durch einfaches Ausmessen der Füße, die optimale Absatzhöhe jeder Frau bestimmen soll. So ist eine Orthopädin der Überzeugung, dass jede Frau eine persönliche High Heel-Höhe besitzt, die für sie am angenehmsten ist. Hierzu muss man nur eine gedachte Linie von der Fußspitze über den Ballen ziehen und den Abstand zur Ferse messen. Diese Differenz (zwischen Ferse und dieser Linie) soll demnach die optimale Höhe ergeben.

Das kann man leicht Zuhause nachmessen. Einfach barfuß auf den Boden setzen, den Fuß locker an eine Wand drücken bis der Fußballen die Wand berührt. Nun den Abstand zwischen Ferse und Wand messen und fertig ist Eure individuell abgestimmte Absatzhöhe.

von RTL Interactive

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Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit, die „angenehmste“ High Heel-Höhe zu finden. Britische Physiker haben nämlich eine eigen dafür entwickelte Formel.

h= Q (12+3s/8)

Die Formel sieht zwar auf den ersten Blick etwas kompliziert und verwirrend aus, nach kurzer Erklärung macht sie aber deutlich mehr Sinn.

‚h‘ ist die Höhe des Absatzes in cm und ’s‘ die Schuhgröße in britischen Maßen (Eine Umrechnungstabelle von EU- in UK-Größe finden ihr auf i’m walking.de). ‚Q‘ ist ein „sozioökonomischer“ Faktor, der sich folgendermaßen bestimmen lässt.

Formel

‚p‘ ist der Aufreisfaktor (0=Hausschuhe, unsexy und 1=Maximum, sexy), ‚y‘ ist die Erfahrung im High Heels-Tragen in Jahren, ‚L‘ der Preis der Schuhe in britischen Pfund (Eine Umrechnungstabelle von € in britische Pfund findet Ihr hier). ‚t‘ ist die Anzahl an Monaten, die vergangen sind, seit dem die Schuhe in Mode waren (je moderner desto mehr Mühe gibt sich die Trägerin) und ‚A‘ ist die geplante Alkoholfestigkeit für eine sicheres Gehen in den Schuhen (=nach wie vielen Drinks will Frau noch gut stehen können?).

Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von dieser Formel halten soll, aber ein Versuch ist es auf jeden Fall wert. Macht doch einfach mal einen Selbstversuch, welches Ergebnis Ihr als angenehmere Höhe empfindet. Gerne könnt Ihr uns Eure Meinung mitteilen, welche Variante Euch besser gefällt. Ich werde beide heute Abend ausprobieren.

Übrigens sind wir Deutschen im Europavergleich der Absatzhöhe leider nur im hinteren Drittel. England belegt mit durchschnittlich 8,4 cm den ersten Platz, gefolgt von Spanien mit 8,1 cm und Dänemark auf Platz drei mit 7,6 cm. Die deutschen Frauen tragen im Durchschnitt Absätze mit einer Höhe von 6,9 cm.

So, nun wisst Ihr, wie Frau ihre richtige und eigens für sie abgestimmte Absatzhöhe berechnen kann.

Viel Spaß beim Messen, Ausprobieren und perfekten High Heels-Shoppen! 🙂

 

Bildquelle: frauen-magazin.com

Quelle: https://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=degerdkautzmann.de/highheel.html

 

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Ein Kommentar zu High Heels – Nie wieder eine Wackelpartie

  1. Hannes Bookholt 7. März 2014 um 00:47 #

    Die Methode, den Fuß ausgestreckt nach vorne kippen zu lassen, erscheint mir sinnvoll; ist aber alleine schwer zu messen. Die britische Formel ist hingegen sehr witzig!
    Ansonsten hilft wohl nur probieren – zumal Schuhe unterschiedlich ausfallen und manches Mal höhere Absätze leichter zu laufen sind als die flachen.

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