Auftakt der Faschings-Saison

Helau, Alaaf oder Lechau – die Zeit der Narren hat begonnen. Am 11.11. um 11:11 Uhr fällt jedes Jahr der Startschuss für die berühmte 5. Jahreszeit. Was es mit dem Datum auf sich hat und welche Hintergründe und Bräuche hinter dem Karneval stehen, haben wir genauer unter die Lupe genommen.

Elf ist die Zahl der Narren und Jecken

Die Elf ist die erste natürliche Zahl, die man nicht mehr mit den eigenen Fingern abzählen kann. Während die Zahl zehn für das göttliche Gesetz und dessen Gebote stehen, markiert die Elf die Schwelle ins Reich der Sünde und der Übertretung. Die gewöhnliche Ordnung kommt durcheinander und die Grenzen zwischen arm und reich verschwinden.
Der 11.11. hat sich erst seit dem 19. Jahrhundert zum heimlichen Auftakt der Karnevalssaison entwickelt. An diesem Tag „erwachen“ die Narren und beginnen mit den Vorbereitungen für Fasching.

Der eigentliche Karneval beginnt mit dem Dreikönigstag am 6. Januar. Dieses Datum knüpft am altertümlichen Bohnenfest an. In einen Kuchen, der am Dreikönigstag gegessen wurde, wurde eine Bohne eingebacken. Wer die Bohne in seinem Stück Kuchen fand, wurde Bohnenkönig und musste ein Maskenfest ausrichten. Dieses Fest mit Tanz, üppigen Speisen und Getränken war eine Art erstes Faschingsfest.

 

Bräuche und ihre Hintergründe

Fastnachtsumzüge: Die großen Umzüge finden traditionell am Rosenmontag statt. Besonders Köln und Düsseldorf, die Faschings-Hochburgen, sind bekannt für ihre Rosenmontags-Umzüge. Die Umzüge finden ihren Ursprung im Jahr 1794, in dem die französischen Behörden durch den ersten Koalitionskrieg die Faschingsfeiern verboten. Dieses Verbot wurde 1801 wieder aufgehoben. Um die ungestümen Feiern kontrollieren und lenken zu können, trat eine Festordnung in Kraft. Das dafür ausgewählte Festordnungskomitee organisierte geführte Umzüge, in denen die Menschen ihre Lust zu öffentlichen Maskeraden nachgehen ausleben dürfen.

Tanzmariechen: Früher waren Frauen nur schmückendes Beiwerk der männlichen Garde. Erst seit den 50er Jahren tanzen Frauen auf der Bühne. Der Begriff „Mariechen“ ist kommt aus Köln und ist ein Sammelbegriff für alle Mädchen, die Mitglied einer Tanzgruppe sind. Beeindruckende Showeinlagen der Garde auf Veranstaltungen und Bällen gehören zum Fasching wie der legendäre Faschings-Krapfen.

Faschings-Krapfen: Der Legende nach ist die Wiener Bäckerin Cäcilia die Erfinderin des Krapfens. Bei einem Streit mit ihrem Mann warf sie ein Stück Hefeteig nach ihm. Der Teig landete in einem Topf mit heißem Fett – und so war der erste Krapfen geboren. Gerade in der Faschingszeit herrscht Hochkonjunktur für das süße Gebäck, das durch seinen hohen Fett- und Zuckergehalt noch einmal zur Stärkung vor der herankommenden Fastenzeit dient.

DIY Faschingskostüme aus dem Kleiderschrank

Ob Faschings-Fan oder Faschings-Muffel: Wir verraten dir, wie du mit Klamotten aus dem eigenen Kleiderschrank ohne viel Aufwand bestens gerüstet bist für die nächste Faschings-Party!

Tigerlilly & Co: Dem Animal Print sei Dank, ist das Fundament für eine tierische Verkleidung schon lange in unserem Kleiderschrank zuhause. Kombiniere einfach ein Kleid mit angesagtem Tiermuster zu einer schwarzen Leder- oder Lederimitat- Leggings. Greife das Muster auch mit deinen Schuhen und Handschuhen auf.
Tipp: Verwendet unbedingt das gleiche Thema!
Schminke dir als Highlight charakteristische Merkmale deines Tieres ins Gesicht (Katzenmotive: Schnurrhaare, Zebra-Look: Streifen). Fertig ist der Look!

Kleid: AJC, Leggings: Only, Pumps: Dune London, Handschuhe: J.Jayz

Stewardess: Für dieses Kostüm bekommt dein Business-Outfit einen neuen Auftrag. Du benötigst einen knielangen Bleistiftrock in blau oder schwarz, einen farblich passenden Blazer, eine Bluse und einfache Pumps. Charakteristisch für dieses Kostüm sind außerdem ein ordentlich gefaltetes Halstuch und ein tiefer Dutt. Roter Lippenstift rundet das Outfit ab.

Seidentuch: J.Jayz, Pumps: Tamaris, Rock: FIGL, Blazer: FIGL

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