Die verschiedenen Materialien unserer Schuhe

Täglich haben wir sie an den Füßen, ohne sie würden wir manchmal im Nassen stehen, sie sind ein treuer Begleiter durch den Alltag – unsere Schuhe! Doch aus was bestehen die Schuhe,  die wir täglich tragen, eigentlich?  Und was bedeuten die Zeichen in der Produktbeschreibung?

Heutzutage wird der Großteil aller Schuhe überwiegend künstlich hergestellt:  Böden bestehen meistens aus thermoplastischen Kunststoffen und  die Schäfte sind Gewebe aus Chemiefasern. Einzige Ausnahme sind die teureren Schuhe, die aus natürlichen Materialien wie beispielsweise Leder hergestellt werden.

Jeder Schuhhersteller ist verpflichtet seine Schuhe dem Material entsprechend zu kennzeichnen.  Dies kann er in Form eines Piktogramms machen oder er erwähnt das Material im dazugehörigen Text über das Produkt.

Bestandteile der Schuhe:

Unterschiedliche Materialien:

 Obermaterial  Leder
 Decksohle und Futter  Beschichtetes Leder
 Laufsohle  Textil
 Sonstiges Material

Jedes Schuhmaterial hat seine Vor- und Nachteile. Welche das bei den einzelnen Materialien sind, werde ich euch im Folgenden kurz erklären.

  • Leder: Die Schuhindustrie ist weltweit der größte Verarbeiter von Leder, zugleich ist Leder auch das höchstpreisigste Material für Schuhe. Es überzeugt dadurch, dass es sich relativ schnell an den einzelnen Fuß anpasst, atmungsaktiv und sehr weich ist. Außerdem ist das natürliche Material transpirierend und weitestgehend wasserfest. Der einzige Nachteil: bei starker Nässe kann es sein, dass doch ein Mal Wasser durchdringt und sich helle Wasserränder bilden. Ansonsten ist Leder das beste Material mit sehr hoher Qualität.

 

  • Synthetik: Synthetik ist das meist verwendete Schuhmaterial weit und breit. Es ist sehr günstig, kaum schmutzempfindlich und meist wasserfest. Im Gegensatz zu Leder ist Synthetik beliebig einfärbar und  sieht dazu  fast aus wie echtes Leder. Großer Nachteil ist jedoch der oftmals fehlende Tragekomfort, der ein ungesundes Fußklima bewirkt. Beispiele für synthetische Materialien sind PVC, Plastik oder Kunstleder.

 

 

  • Gummi: Ein Beispiel für Schuhe aus Gummi sind die altbekannten Gummistiefel. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie Wasser und sämtliche andere Flüssigkeiten abhalten. Schuhe aus Gummi bieten Schutz  und werden deshalb meistens als Arbeitsschuhe verwendet. Das Fußklima lässt  in solchen Schuhen hingegen oftmals zu wünschen übrig.

 

  • Stoffe: Schuhe aus Stoff sind sehr leicht zu pflegen und sind ziemlich robust. Sie sind perfekt für den Sommer, denn die leichten Schuhe sind wenig wärmebeständig, jedoch auch nicht wasserdicht.

 

Jeder von uns hat sein persönliches Lieblingsmaterial für seine Schuhe und entscheidet für sich, wie viel Geld er für seine Treter ausgeben will. Kleiner Tipp: Damit auch Schuhe, die nicht aus Leder sind, länger durchhalten, müsst ihr sie regelmäßig mit Schuhpflegemitteln in Stand halten. Schaut dazu doch mal auf I’m walking und lasst euch gleichzeitig von Schuhen aller möglichen Materialien inspirieren.

 

Quellen:

http://www.leder-info.de/

http://www.bata.de/alles-uber-schuhe/materialien-&-Piktogramme

http://www.lederzentrum.de/wiki/index.php/Kennzeichnung_von_Leder

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