Der deutsche Fußreport 2010

Wir haben es schon immer geahnt. Rund 82 Prozent der Deutschen tragen Schuhe, die nicht ihren Maßen entsprechen. Nur jeder Fünfte läuft in Fußbekleidung umher, die ihm richtig passt. Das fanden die Forscher im Rahmen des „Deutschen Fußreports“ heraus, der kürzlich 50 Jahre. Drei Viertel der Männer und 60 Prozent der Frauen tragen demnach zu weite oder zu lange Schuhe.

Und das hat Folgen: Das Laufen in schlecht sitzenden Schuhen hat Folgen für die Gesundheit. Die Beine werden schlechter durchblutet, Zehen können sich fehlstellen, Kopf- und Rücken schmerzen sehr schnell.

Das Schuhinstituts kam zu einer weiteren Erkenntnis: Die Füße der Deutschen sind in den vergangenen Jahrzehnten zwar nicht länger geworden, dafür aber auffällig breiter. Doch die optimale Schuhweite zu finden, ist den Forschern zufolge das Hauptproblem. Derzeit gibt es nur vier Weiten, erforderlich wären aber 17. „Das ist nicht realisierbar“, sagt Studienleiterin Monika Richter vom Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens. Für die Studie untersuchte das Institut die Füße von 5.200 Erwachsenen. Insgesamt wurden rund 10.400 Füße morgens, mittags und abends vermessen.

Vorsicht auch beim Schuhkauf, warnen die Forscher: Die Uhrzeit spielt beim shoppen eine Rolle, denn am Abend sind die Füße dicker als morgens. „Darum sollte man Abendschuhe abends kaufen, um zu verhindern, dass sie später zu eng sind“, sagt Monika Richter, Studienleiterin des Deutschen Fußreports. Schuhe, die den ganzen Tag getragen werden, sollten am besten nachmittags gekauft werden. Sonst könnten sie zu groß oder zu klein sein.

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