Crazy Shoes – Europas verrückteste Schuhe

Dieses Jahr fand am 27.04.14 der Schuhmacherball in Wien statt. Dort präsentierten nationale und internationale Schuhdesigner ihr Können. Bei der Schuhgestaltung ist alles erlaubt. Einziges Kriterium: Die Schuhe müssen tragbar sein.

Wettbewerb und Gewinner:

Bei dem Wettbewerb konnten alle Schuhmachermeisterbetriebe, Schuh-Designer und Schuhmanufakturen Europas teilnehmen. Aus den Bewerbern wurden 15 Kandidaten ausgewählt, ihre Schuhe zu präsentieren. Eine Fachjury kürte dann den diesjährigen Gewinner: Audrey, ein Schuh im Stil einer fleischfressenden Pflanze.

 

Die Designerin wurde mit dem „Award for the Crazy Shoe“ ausgezeichnet der mit 1500€ prämiert ist. Auf Platz zwei landete Theresa Gerlinger mit den Schuhen Krispin und Krispinian, auf Platz drei Martin Neubauer mit seinen „Naturbursch“ Schuhen. Zusätzlich durften sich die besten 3 über einen Siegerpokal, Urkunden und Warenpreise freuen.

Crazy Shoe

Audrey

Crazy Shoe

Krispin und Krispinian

Crazy Shoe

Naturbursch

 

 

 

 

 

 

Zur Fertigung:

Während die „Naturbursch“ Schuhe komplett aus Holz und innerhalb von 5 Stunden hergestellt wurden, hatten „Krispin und Krispinian“ einen Arbeitsaufwand von 68 Stunden und eine interessante Materialwahl: Gummi, Leder, sowie einen Hammer als Absatz. Die Gewinnerschuhe wurden hingegen aus Holz und Leder sowie Milchringen gefertigt.

 

Weitere Teilnehmer:

Doch auch die anderen Designer gaben ihr können zum Besten. Zu den Stiefeln im Stil von „Fluch der Karibik“ oder gar in Form von Dampfmaschinen gesellten sich auch Pumps die ein Skelett einer Schlange darstellen, sowie Engelsschuhe und ein Paar mit dem Titel „Koralle und Fisch“.

Crazy Shoe

Fluch der Karibik

Crazy Shoe

Schlangenskelett Schuh

Crazy Shoe

Engel

 

 

 

 

Österreich als Austragungsort:

Seit 1938 gibt es den Schuhmacherball bereits und zum siebten Mal fand der Crazy Shoe Award statt. Österreich als Austragungsort des Wettbewerbs betont immer wieder die einheimische Schuhmacherkunst, die sehr nach traditionellen Methoden arbeitet. Die Veranstaltung soll die  Kreativität und das Können des Berufsstandes demonstrieren und auf den internationalen Leistungsstand des Schuhmacherhandwerkes aufmerksam machen.

Im Übrigen: Wer sich gerne selbst ein Bild der Schuhe machen möchte kann sie ein Jahr lang im Wiener Schuhmacher Museum betrachten.

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