Trends, Trends, Trends

Ganz gleich ob in der Mode, der Wirtschaft oder der Soziologie, überall ist die Rede von Trends. Gibt man „Trend“ bei Google ein, werden einem rund 775 Millionen Treffer angezeigt, bei „Schuhtrend“ sind es schon nur noch 505.000. Der Begriff an sich ist also ziemlich vielschichtig und bezieht sich logischerweise lange nicht nur auf Mode. Doch was macht ein Phänomen zum Trend? Wie erkenne ich diesen? Und vor allem was macht ein Trend mit uns?

Im Allgemeinen beschreibt ein Trend eine Entwicklungsrichtung, egal ob in der Modewelt oder an der Börse, so viel denke ich, ist bekannt. Und auch wenn der Begriff vielen Themen zugeordnet werden kann, beschränke ich mich ab jetzt lieber auf das Thema Mode, ist wohl interessanter als die Aktienkurse der letzten Woche.

Vom Phänomen zum Trend

Ein Trend kommt nicht von jetzt auf gleich. Er muss sich erst allmählich entwickeln und braucht vor allem auch Leute, die ihn pushen. Von besonderem Vorteil ist, wenn diese Leute auch ein gewisses Maß an Bekanntheit mitbringen. Einfaches Bespiel: der Justin Bieber Haarschnitt! – Neben Vokuhila und Dauerwelle wohl eine der bekanntesten Frisuren überhaupt. Es begann mit einem kanadischen Teenie Star, der von sämtlichen Mädchen angehimmelt wurde und endete mit Millionen Jungs, die auf dieselbe Weise den Kopf schüttelten wie Justin Bieber. Zugegeben, dass ist etwas überspitzt dargestellt, aber das Prinzip wird deutlich denke ich. Dies bringt uns auch gleich zur zweiten Frage:

Wie erkenne ich Trends?

Eigentlich seid ihr absolut up to date, wenn ihr euch durch die Modezeitschriften blättert. Aber für alle, die der breiten Masse einen Tick voraus seinen wollen, empfehle ich Facebook, Instagram & Co. Folgt dort Stars, deren Style euch persönlich am besten gefällt und lasst euch von den zahlreichen geposteten Bildern inspirieren. Denn eben solche Leute haben „die Möglichkeit“ Trends anzustoßen und werden von Designern immer zuerst mit den neuesten Kollektionen ausgestattet. Ihr übergeht durch die sozialen Netze quasi den „Zwischenhändler Zeitschrift“ und entdeckt einen neuen Trend womöglich schon früher. Wer sich auf sein eigenes Gespür nicht allzu sehr verlassen will, für den sind auch Modeblogs ein guter Indikator, was Trend wird bzw. was dagegen im Sande verläuft.

Was machen Trends mit uns?

Um deutlich zu machen welche Ausmaße ein Trend annehmen kann, will ich kurz nochmal mein Beispiel von gerade aufgreifen. Die Justin-Bieber-Frisur hat mächtig polarisiert, es gar geschafft, dass die meisten Jungs mit diesem Haarschnitt eine gewisse Ähnlichkeit aufweisen. Und genau da sehe ich den großen Nachteil, wenn ein Trend solche Dimensionen annimmt, bzw. sich jemand nur und ausschließlich nach Trends richtet – Man verliert seinen eigenen Stil und eben der ist es doch, der uns interessant macht oder?

Versteht mich nicht falsch, folgt Trends, geht mit der Mode aber bewahrt euch dabei euren eigenen Stil. Man muss ja auch nicht immer alles zu 100% mitmachen.

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