Schuhe aus aller Welt (2)

Heute geht es weiter mit Schuhen aus aller Welt. Die nächsten Stationen führen uns in das frostige Sibirien, die Niederlande und nach Rom in Bella Italia.

Klompen

Die Niederlande sind bekannt für Klompen aus Holz, die aussehen wie rustikale Clogs und aufgrund der Holzsohlen beim Laufen klackern. Die Schuhe gibt es bereits seit dem 16. Jahrhundert und sind bei den Einheimischen seit jeher sehr beliebt, weil sie schwimmen können, robust sind und sich gut reinigen lassen. In dem häufig von Hochwasser geplagten Land ist das ein großer Vorteil. Klompen werden als Sicherheitsschuhe von Bauern, Fischern, Handwerkern und Fabrikarbeitern getragen. Das Fußklima in den Holzschuhen ist sehr angenehm, da die Füße im Sommer gekühlt und im Winter gewärmt werden. Alte Klompen werden durch neue ersetzt, in dem man die Alten praktischerweise als BDie Clogs von Tamaris ähneln den typischen Klompen aus den Niederlanden.rennholz verwendet. Je nach Region unterscheiden sich die klackernden Schuhe in ihrer Form. Sie können spitz oder rund geformt sein.

 

Walenki

Walenki nennt man die traditionellen Filzstiefel aus Russland. Die Schuhe werden dort in den eisigen sibirischen Wintern getragen und sind auch für Temperaturen bis zu minus 30 Grad geeignet, da der Filz wärmeisolierend ist. Leider ist er nicht wasserdicht, doch dafür hat die russWinterstiefel von Tom Tailorische Bevölkerung eine Lösung: Sie ziehen Überschuhe aus Gummi, sogenannte Galoschen, über und halten ihre Walenki somit wasserdicht. Seit Ende des 19. Jahrhunderts gibt es die Winterstiefel in Russland. Im zweiten Weltkrieg hatten die russischen Soldaten damit einen entscheidenden Vorteil gegenüber den anderen Soldaten, die mit ihren Schuhen der sibirischen Kälte nicht gewachsen waren. Heute sind Walenki nicht mehr so populär und werden nur noch vereinzelt in ländlichen Regionen getragen.

 

Römersandale von S.Oliver mit Nieten

Römersandalen

Römersandalen, auch Gladiatorsandalen, sind die wohl älteste Schuhform der Welt. Die Vorreiter unserer heutigen Sandalen erfanden die Römer bereits vor über 2000 Jahren, in dem sie sich Ledersohlen mit Riemen und Schnüren an die Füße banden. Die klassischen Römersandalen gehen bis zum Knöchel und haben einen Mittelsteg von dem die Riemchen rechts und links mit der Sohle verbunden sind. Dadurch bieten die Schuhe einen guten Halt und sind darüber hinaus leicht und luftig. Die Sandalen sind in natürlichen Brauntönen gehalten und passen sich dank des Leders gut an den Fuß an.

Römische Soldaten trugen ihre Sandalen mit abgerundeten Eisennägeln in der Sohle, ähnlich wie bei Fußballschuhen mit Stollen, wodurch die Schuhe stabiler wurden. Römersandalen prägten in der mächtigsten Stadt der Antike das Straßenbild und auch heute möchte sie niemand mehr missen. In abgewandelten Formen mit Glitzer, in Metallic-Farben oder mit Perlen und Bändern sind die Sandalen auch heute noch sehr beliebt.

 

Die Schuhkulturen der verschiedenen Länder sind in modernen Trends oft wiederzuerkennen. Schaut auf imwalking.de vorbei und holt euch Schuhe mit Zeitgeist der vergangenen Jahrhunderte –und Tausende.

 

http://holz-schuh.de/klompen-sinn/

http://www.mdr.de/heute-im-osten/russland-kalt-tipps-100.html

http://magazin.blogwalk.de/fashion-lexikon/schuhe/roemersandalen.html

Interessanter Beitrag? Dann teile ihn Facebooktwittergoogle_pluspinterestmail

, , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare bisher.

Schreibe einen Kommentar