Schnürsenkel: Die Kunst des Schuhe-Bindens (Teil 1)

Schnell in die Schuhe geschlüpft, eine Schleife gebunden und los geht’s. Dann ist euch sicherlich nicht bekannt, wie viele Möglichkeiten ihr eigentlich beim Schnüren eurer Schuhe habt. Im letzten Beitrag haben wir bereits Tipps zur richtigen Auswahl der Schnürsenkel gegeben. Jetzt stellen wir euch die verschiedenen Schnürtechniken vor, denn richtig gebunden können Schnürsenkel nicht nur praktisch sein, sondern auch zum stylischen Highlight werden.

 

Die Kreuzbindung

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Die Schnürsenkel abwechselnd überkreuz – so binden wahrscheinlich die meisten ihre Schuhe. Bei dieser Schnürtechnik fädelst du zunächst den Schnürsenkel von oben durch die Löcher in der untersten Reihe, sodass die beiden Enden in etwa gleich lang sind. Danach führst du diese von oben abwechselnd links und rechts durch die Ösen. Bleibe dabei im gleichen Rhythmus, also erst links dann rechts oder umgekehrt. Auf diese Weise entsteht eine gleichmäßige Schnürung im Zick-Zack-Muster, die sich für die meisten Schuharten eignet.

 

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Die Parallelbindung

Vor allem bei eleganten Schuhen mit wenigen Ösen eignet sich die schlichte Parallelbindung für einen klassischen sowie seriösen Look. Die Schnürsenkel verlaufen hier waagerecht zueinander und schräg über die Zunge. Damit man die diagonale Bandführung nicht sieht, sollte die Zunge von den Seitenteilen des Schuhs verdeckt werden. Aus diesem Grund eignet sich diese Technik besonders gut bei Oxfords und Derbys. Im ersten Schritt wird der Schnürsenkel von oben durch die untersten zwei Löcher gezogen. Danach führst du das linkende Ende von unten in die rechte Öse in der zweiten Reihe und anschließend in die gegenüberliegende, linke Öse ein. Das rechte Bandende wird ebenfalls diagonal von unten eingefädelt, dieses Mal in das dritte Loch auf der linken Seite und wird dann wieder waagerecht auf die andere Seite geführt. Nach diesem Muster gehst du vor bis du oben angekommen bist.

 

Die Ladenschnürung

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Eine ähnliche Optik ist auch mit dem sogenannten Factory Lacing möglich. Diese Technik wird auch von Herstellern und Händlern beim Verkauf angewandt, weswegen sie auch als Ladenschnürung bezeichnet wird. Auf den ersten Blick sieht sie recht leicht aus. Knifflig wird es jedoch dadurch, dass die Enden unterschiedlich lang von oben in die untersten Löcher eingefädelt werden müssen. Wieviel länger das eine Ende sein sollte, hängt von der Anzahl der Ösen ab. Den kürzeren Schnürsenkel führst du nun von unten durch das oberste Loch auf der gegenüberliegenden Seite. Den anderen ziehst du von unten durch das schräg, eine Reihe höher liegende Loch und danach von oben durch die dazu parallele Öse. Dies wiederholst du bis oben hin.

 

Das Thema interessiert dich? Noch mehr Schnürtechniken stellen wir in unserem nächsten Blogbeitrag vor. Sei gespannt!

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http://www.t-online.de/leben/mode-beauty/id_76786842/schuhe-richtig-binden-der-schnuersenkel-knigge.html

https://deavita.com/haushalt/schnursenkel-einfadeln.html

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