Die Geschichte des Schuhs

Schuhe sind für viele eine Möglichkeit ihre Persönlichkeit zu zeigen, ihren Stil auszuleben und für manche auch Statussymbol. Vor allem Frauen haben eine besondere Vorliebe für Schuhe. High Heels, Boots, Sneaker oder Sandalen: die Auswahl ist riesig. Dabei geht es vordergründig um das Aussehen der Schuhe und weniger um die Funktionalität. Vor ca. 40 000 Jahren sah das noch anders aus:

Ein Urmodell des Schuhs gibt es nicht. Klimatische Umstände weckten das Bedürfnis die Füße zu schützen. War der Boden sehr heiß, wurden Blätter an die Fußsohle gebunden. Bei niedrigen Temperaturen kamen Tierfelle zum Einsatz. So entstanden erste schuhähnliche Modelle.

Vorzeit:

Konkrete Schuhfunde aus dieser Zeit existieren nicht. Dass in dieser Zeitepoche Schuhe getragen wurden, wurde anhand von Knochenuntersuchungen herausgefunden. Denn durch das Tragen von Schuhen, entstand für den Fuß eine andere Belastung als beim barfuß Laufen.

In Ägypten wurde die einfachste Form der Sandale entwickelt. Da die Menschen hier großer Hitze ausgesetzt waren, war das Bedürfnis die Füße zu schützen, sehr groß.

Antike:

Die Antike war eine der wichtigsten Phasen in der Schuhentwicklung. Hier wurden Schuhe erstmals als Zeichen des gesellschaftlichen Ranges gesehen. Wandmalereien beweisen, dass Schuhe ein Gut für die Allgemeinheit wurden.

Die Zehenstegsandale aus Ägypten, wie auch die römische Sandale sind bekannte Vertreter früherer Schuhmodelle. Während die ägyptische Sandale mit einem Riemen über dem Fußrücken auskam, benötigte die römische Sandale Riemen am Bein, die sogar bis unter die Kniegelenke reichen konnten.

Der einfachen Bevölkerung war es nicht möglich Schuhe zu tragen. Lediglich Priester, Kaiser und Männer hohen militärischen Ranges durften Schuhe nutzen.

Mittelalter:

Obwohl das Mittelalter den Ruf eines dunklen Zeitalters hat, war es für die Schuhentwicklung eine positive Zeit. Absätze wurden erfunden und auch die Machart, nach der auch heutige Schuhe noch produziert werden, hat ihre Entstehung in dieser Epoche. Schnabelschuhe zeigten den Rang des jeweiligen Trägers an. Je länger die Fußspitze, desto höher war das gesellschaftliche Ansehen.

19. Jahrhundert:

Für Männerschuhe war es eine entscheidende Zeit: elegante, klassische Lederschuhe wurden im 19. Jahrhundert kreiert. Durch die Industrialisierung wurden Schuhe in Massenproduktion gefertigt und auch die Nähmaschine sorgte für einen großen Fortschritt in der Schuhindustrie. Unterschiede zwischen Volk und Adel existierten nicht mehr. Da der Mann arbeiten ging und die Frau zuhause blieb, unterschied sich auch das Schuhwerk zwischen den Geschlechtern.

20. JahrhundertDer Adidas Superstar Sneaker: besonders beliebt in weiß mit den bekannten drei schwarzen Streifen

Durch neue Produktionstechniken, wurden Schuhe günstiger. Nähte wurden durch Verklebungen ersetzt. Dadurch sank der Preis, jedoch auch die Wertigkeit der Schuhe.

Der beliebteste Schuh war der Sneaker. In den 1960er Jahren erlebte der Schuh seinen weltweiten Erfolg und schaffte es damit zum am meist verbreiteten Freizeitschuh der Welt. Durch die Brüder Adolf und Rudolf Dassler gelang auch dem Sportschuh ein großer Durchbruch. Ein Streit zwischen den Brüdern führte zur Gründung von zwei weltweit führenden Sportherstellern: Adidas und Puma.

Auch die Funktionalität rückte wieder in den Vordergrund. Die Menschen legten mehr Wert auf Gesundheit. Damit kamen Gesundheitsschuhe in Mode.

Heute:

Stiefeletten mit Glitzerpartien liegen im Herbst/Winter 17 voll im TrendHeute gibt es eine Vielzahl an Schuhmodellen. Je nach Saison liegen verschiedene Modelle im Trend. Welche Schuhe im Herbst/Winter angesagt sind, könnt ihr in unserem Beitrag ,,Schuhtrends im Herbst und Winter 2017“ nachlesen. Verschiedene Schuhe für jeden Anlass findet ihr auch in unserem Shop. 🙂

 

 

 

 

 

http://www.shoepassion.de/schuhwissen/schuhgeschichte/

http://www.huffingtonpost.de/2017/04/14/die-dasslers-die-wahre-geschichte-hinter-den-marken-adidas-und-puma_n_16008416.html

 

 

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