Die Geschichte des Jimmy Choo

„Wo sind meine Jimmy Choos?“ schrie Sarah Jessica Parker alias Carrie Bradshaw oftmals in der Serie „Sex and the City“. Neben Manolo Blahnik ist Choo einer der wichtigsten Schuhdesigner der Welt. Geboren wurde Jimmy Chow (nein, das ist kein Schreibfehler, so hieß er bei seiner Geburt) auf der exotischen Insel Penang in Malaysia. Er wuchs in einer Schuhmacherfamilie auf und entwarf unter den strengen Augen seines Vaters mit elf Jahren sein erstes Paar Schuhe.

Seine Eltern waren es auch, die ihn nach London auf das Cordwainers Technical College in eine Abteilung des London College of Fashion schickten. Beim Erstellen des europäischen Passes passierte auch der Namensfehler, der Jimmy Chow zu Jimmy Choo machte.

Nach dem Studium arbeitet er bei der Schweizer Schuhfirma Bally. Schließlich lässt er sich im aufregenden London nieder und eröffnet einen Laden im Londoner Stadtteil Hackney. Schnell spricht sich herum, dass Choo echt Kunstwerke kreiert. Es heißt, dass sich Prinzessin Diana bei Jimmy Choo Schuhe anfertigen ließ.

Wer diesen Wunsch auch hegt, darf bis zu 10.000 Euro für Einzelanfertigungen ausgeben. Aber auch die „normalen“ Modelle werden immer handgefertigt und häufig mit Perlen oder Stickereien verziert.

Mittlerweile steckt nicht mehr Jimmy Choo selbst hinter den Schuhkreationen. Tamara Mellon (ehemalige Accessoires-Chefin der britischen Vogue) gründete mit dem Designer die Firma „Jimmy Choo“. Seit 1996 ist Jimmy Choo nur noch mit 50% Partner und überließ Mellon und seiner Nichte Sandra Choi die kreative Arbeit.

Doch seine Anhänger, wie Victoria Beckham, Kylie Minogue, Jennifer Lopez, Scarlett Johansson, Lindsay Lohan, Cameron Diaz oder Emily Blunt tragen nach wie vor die stylischen und einzigartigen Schuhe des Jimmy Choo.

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