Ritsch, Ratsch!

Jeder von Ihnen kennt ihn. Viele benutzen ihn sogar jeden Tag: Der Klettverschluss. Neben dem Schnürsenkel ist der Klettverschluss eines der wichtigsten Details an Schuhen und dient dazu, diese zu schließen.

Vor allem Kinderschuhe und auch Sportschuhe werden mit Klettverschlüssen statt mit Schnürsenkeln versehen. Aber wem haben wir eigentlich diese clevere Idee zu verdanken?

Der Schweizer Ingenieur Georges de Mestral ließ sich im Jahre 1951 seine Idee zum Klettverschluss patentieren. Darauf gekommen war er, als er nach der Jagd Teile einer Kletterpflanze im Fell seines Hundes fand. Er untersuchte diese unter dem Mikroskop und bemerkte, dass sich die Pflanze mittels winziger, elastischer Häkchen im Fell fest verankern konnte.

Diese Beobachtung brachte de Mestral auf die Idee eines innovativen Verschlusssystem, das er „Velcro“ nannte. Das Wort setzte sich zusammen aus dem französischen Wörtern „velours“ für Schlaufe und „crochet“ für Haken.

Noch heute produziert seine Firma mit Hauptsitz in Manchaster Klettverschlüsse.

Und wir danken Georges de Mestral für seine geniale Erfindung der Schuhe mit Klettverschluss, die uns sicher schon das ein oder andere Mal vor gefährlichen Stolperfallen bewahrt hat und einfach unglaublich praktisch ist. Ritsch Ratsch!

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2 Kommentare zu Ritsch, Ratsch!

  1. Julian Weber 12. Januar 2011 um 21:10 #

    Können wir heutzutage eigentlich noch ohne Klettverschluss leben?

    Ich glaube nicht..

  2. Sonja 24. Januar 2011 um 09:46 #

    ich glaube schon 😉

    ich finde den klettverschluss nämlich echt hässlich. er ist zwar super praktisch und für kinder einfach klasse, aber aussehen tut er doch nicht wirklich gut.

    gruss,
    sonja

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