Barfuß-Schuhe: Ein Gefühl der Freiheit

Einen aufsteigenden Trend erleben zurzeit die sogenannten Barfuß-Schuhe. Der Begriff klingt zunächst nach einem Widerspruch in sich, denn Laufen geht bekanntlich nur mit oder ohne Schuhe. Diese Schuhgattung schließt die Lücke zwischen beiden Laufarten, denn die Schuhe versprechen ein Laufgefühl ähnlich dem Barfußlaufen.

Barfuß-Schuhe

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Besondere Merkmale der Schuhe sind die fehlenden seitlichen Stützen, die nicht vorhandene Dämpfung, sowie eine dünne und flexible Sohle. Doch wozu braucht man solch einen Schuh?

Die Erklärung ist einleuchtend: Mit nahezu allen Schuhen werden Bewegungsabläufe des Fußes unterstützt und die Muskulatur somit nur teilweise beansprucht. Ein Barfuß-Schuh hingegen gibt keine Stützhilfe, d.h. die Muskeln werden mehr gefordert, was den Muskelaufbau an Bändern, Sehnen und Gelenken fördert und auch Verletzungen vorbeugt. Gerade beim Barfußlaufen ist dies extrem wichtig, denn dort tritt man zuerst mit dem Fußballen auf und die Abrollbewegung setzt gut trainierte Füße voraus. Im vorderen Bereich sind die Barfuß-Schuhe breiter geschnitten als bei klassischen Laufschuhen, was dem natürlichen Laufstil näher kommt und die Laufbewegung stabilisiert.

Barfuß-Schuhe

Wer schon einmal Barfuß auf Asphalt unterwegs war, weiß einen Schutz an den Füßen zu schätzen. Der Barfuß-Schuh schützt den Fuß vor Verletzungen und Wettereinflüssen und erfreut sich deshalb auch in der Stadt großer Beliebtheit.

Als der erste Barfuß-Schuh gilt der Nike Free von 2004, inzwischen gibt es sie in vielen Varianten, auch Schuhe mit eigenen Zehenboxen sind erhältlich. Als Einsteiger ist jedoch Vorsicht geboten, denn sie bergen zu Beginn ein hohes Verletzungsrisiko, bis sich die Muskulatur dem Barfußlaufen entsprechend angepasst hat. Es gilt also nichts zu überstürzen.

 

Besonders für körperbewusste Menschen dürften Barfuß-Schuhe interessant sein, aber auch für die Läufer unter euch ist dieser Trend genau das richtige.

 

 

Quelle:   http://www.barfuss-schuhe.net

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