Accessoire Gürtel

Viele sehen ihn als nützlichen Helfer, oft wird er vernachlässigt und bei manchen kommt er gar nicht erst zum Einsatz: der Gürtel. Aber das so unscheinbare Accessoire hat viel mehr zu bieten, als die Hose oben zu halten. Woher der Gürtel kommt, wie vielfältig er ist und was er alles kann erfahrt ihr im heutigen Beitrag.

Geschichte

Ja, richtig gelesen, der Gürtel hat eine ganz eigene Geschichte. Und die beginnt in der Jungsteinzeit. Zum ersten Mal wurde das heutige Accessoire in Gräbern entdeckt. Dabei waren Gürtel aus Metallgliedern und Kettenschnüren gefertigt und selbst der Verschluss bestand lediglich aus einem Haken. Erst in der römischen Zeit kam die bekannte Gürtelschnalle zum Einsatz.

Später, im Mittelalter, wurde der Gürtel als Symbol für Kraft, Herrschaft und eheliche Treue getragen. Die Oberschicht nutzte ihn als Statussymbol und ließ prächtige Gürtel aus Seide und Samt fertigen und mit Gold, Edelsteinen und Stickereien verzieren.

Im 17. Jahrhundert diente er hauptsächlich zur Aufbewahrung von Werkzeugen. Danach verlor der Gürtel nach und nach an Bedeutung. Er war nicht mehr notwendig um Hosen und Röcke zu halten oder um Dinge aufzubewahren.

Erst im 20. Jahrhundert kam es wieder in Mode einen Gürtel zu tragen. Von da an wurde er als Accessoire immer beliebter.

Interessantes

  • Bei Männern wird der Gürtel ausschließlich links eingeschlauft, bei Frauen sind beide Seiten möglich.
  • Gürtel sind immer bogenförmig geschnitten um sich so besser an die Körperform anzupassen.
  • Der Gürtel des Gottes ,,Thor“ heißt Megingiard

Verschlussarten

Auf die Details kommt es an. So ist es auch bei Gürteln. Die Schnalle ist hier das wichtigste Detail. Die verbreitetsten Verschlussarten sind Koppelschlösser, D-Ring-Verschlüsse, Hakenverschlüsse und die Schnallenform. Dabei ist letzteres die häufigste Verschlussart. Speziell die Dornenschnalle mit einem Dorn ist sehr populär.

Hüftgürtel mit Hakenverschluss  Ledergürtel mit Karabiner-Ringverschluss Ledergürtel mit Koppelschließe Hüftgürtel mit Schnallenform (Dornenschnalle)

TragevariantenHosenbundgürtel von J. Jayz

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten einen Gürtel zu tragen. Am beliebtesten ist der Gürtel als Hosenbundgürtel. Hierbei wird das Accessoire vor allem aus dem Grund genutzt um die Hose besser an der Hüfte tragen zu können. Dabei ist jedes Modell möglich, je nach dem eigenen Geschmack. Zu beachten ist jedoch, dass der Gürtel nicht zu dick sein sollte. Sonst kann er z.B. beim Sitzen stören.

Hüftgürtel von Heine Der Hüftgürtel dient vor allen Dingen dazu die Hüfte zu betonen. Der Gürtel wird dabei über der Kleidung getragen. Hier ist es dann auch möglich eine dickere Variante zu wählen um den Gürtel besser in Szene zu setzen. Neigt Frau jedoch von Natur aus dazu an den Hüften etwas kräftiger zu sein, sollte auf diese Variante des Tragens verzichtet werden, da die Hüfte als Problemzone noch stärker hervorgehoben wird.

 

Der Taillengürtel ist eine super Variante die weibliche Figur zu betonen. Er wird unterhalb der Brust getragen und betont so optimal die weibliche Silhouette. Doch auch hier gilt: wer schon eine große Oberweite hat und diese nicht noch mehr betonen will, sollte auf einen Taillengürtel lieber verzichten.Taillengürtel

Auffällige Modelle sollten besser zu schlichten Outfits getragen werden. Im Idealfall peppt ein solcher Gürtel ein Outfit erst auf. Das Gleiche gilt andersherum: zu auffälligen Outfits lieber einen schlichten Gürtel wählen, sonst wirkt man schnell overdressed.

Gürtel in allen Farben und Formen findet ihr auf imwalking.de 🙂

 

 

http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCrtel

http://www.paradisi.de/Beauty_und_Pflege/Accessoires/Guertel/Artikel/7739.php

 

 

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